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Belastung · 6 Min.

Selbstwert und emotionale Regulation

Selbstwert und emotionale Regulation hängen eng zusammen. Wer sich selbst wertschätzt, kann Emotionen eher regulieren; wer Emotionen gut reguliert, bewahrt sich den Selbstwert. In hormonell geprägten Lebensphasen wird diese Verbindung besonders spürbar.

Selbstwert als Grundlage

Ein stabiler Selbstwert ist nicht starr, sondern flexibel – er hält auch Rückschlägen und kritischen Blicken von außen stand.

Häufig ist er durch Erfahrungen in der Kindheit und Jugend geprägt, lässt sich aber im Erwachsenenalter durch psychologische Arbeit weiterentwickeln.

Emotionale Regulation

Emotionale Regulation bezeichnet die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu benennen und zu modulieren – ohne sie zu unterdrücken oder von ihnen überflutet zu werden.

Evidenzbasierte Verfahren wie die kognitive Verhaltenstherapie und achtsamkeitsbasierte Ansätze stärken diese Fähigkeit systematisch.

Zusammenhang mit hormonellen Phasen

In Phasen wie der späten Lutealphase, der Perimenopause oder bei Diagnosen wie PCOS kann der Selbstwert unter Schwankungen leiden – körperliche Veränderungen und innere Unruhe beeinflussen das Selbsterleben.

Hier ist es wichtig, Schwankungen nicht als Charakterfehler zu deuten, sondern als biologisch mitbedingte Signale zu verstehen.

Psychologische Begleitung

Im Fokus stehen der Aufbau eines wohlwollenden Selbstbezugs, das Erkennen und Verändern abwertender Gedankenmuster und die Stärkung der Emotionsregulation.

Ziel ist nicht, immer stabil zu sein, sondern auch in beweglichen Phasen einen inneren Halt zu behalten.

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